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Sankt Anna Schären
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Eckernförde
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Schären bei Västervik
Mit dem Boot durch idyllische Landschaften
Grenaa
Hafenstadt am Kattegat auf der dänischen Halbinsel Djursland

Greifswald entdecken und erleben - Attraktionen und Sehenswürdigkeiten

Ein Aufenthalt in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald steht im Zeichen von Natur und Kultur. Als Geburtsort des Malers Casper David Friedrichs steht oft die Romantik im Fokus. Hier seien auch Philipp Otto Runge, Friedrich August von Klinkowström oder Karl Lappe genannt, die als Maler, Dichter und Pädagogen die Romantik in Greifswald prägten. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten zählen u.a. die historische Altstadt, der Museumshafen, das Pommersche Landesmuseum, der Botanische Garten, das Casper-David-Friedrich-Zentrum, die Klosterruine Eldena, das Fischerdorf Wieck oder auch der „Lange Nikolaus“, die „Dicke Marie“ und der „Kleine Jacob“ - drei mittelalterliche Backsteinkirchen, die zur Europäischen Route der Backsteingotik gehören.

Pommersches Landesmuseum

Pommersche Geschichte im Landesmuseum erleben

Direkt am Markt von Greifswald finden wir das Pommersche Landesmuseum. Das preisgekrönte klassizistische Gebäude mit der modernen Glas- und Stahlkonstruktion wurde in den Jahren 1998 bis 2005 erbaut und befindet sich eingebettet in die historische Wallanlage im Zentrum der Hanse- und Universitätsstadt.

Greifswald6Das preisgekrönte klassizistische Gebäude (Foto: Pommersches Landesmuseum)

Das Museum beherbergt Exponate der Erdgeschichte, der Ur- und Frühgeschichte, aus der Geschichte der ersten Siedler in Pommern, der glanzvollen Epoche der Hanse, der schwedischen und preußischen Herrschaft sowie zur Entstehung der Kaiserbäder. Im Croy-Saal sind die Schätze der Ernst-Moritz-Arndt-Universität und der berühmte vier mal sieben Meter große Croy-Teppich aus der Reformationszeit ausgestellt.

Eine Glasstraße verbindet die vier Gebäude des Museumskomplexes und führt direkt in die Gemäldegalerie. Die kostbare Sammlung präsentiert Werke namhafter Maler wie Caspar David Friedrich, Frans Hals, Philipp Otto Runge, Max Liebermann, Max Pechstein oder Vincent van Gogh.

Im Jahr 2014 erhielt das Museum einen besonders wertvollen Zugang - 54 Briefe des Malers Caspar David Friedrich. Darunter sind 32 eigenhändig geschriebene Briefe des Malers und 22 Briefe seiner Frau Caroline sowie seiner Verwandten. Sie belegen unter anderem den regen Schriftverkehr Friedrichs mit seinen Geschwistern. Die bedeutenden Schriftstücke konnten mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder und der Hermann-Reemtsma-Stiftung nach Greifswald geholt werden.

Greifswald7Brief von Caspar David Friedrich vom 24. November 1808 (Foto: Pommersches Landesmuseum)

Das Angebot des Landesmuseums wird durch wechselnde Sonderausstellungen erweitert. Im Marell Museumscafé können sich Besucherinnen und Besucher mit einem hervorragenden Kaffeegetränk und einem Stück Kuchen aus der eigenen Konditorei stärken. In regelmäßigen Abständen finden hier auch Tee- und Kaffeezubereitungsseminare statt.

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Pommersches Landesmuseum, Rakower Str. 9, 17489 Greifswald
  • Wann: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr (Mai bis Oktober), Di – So 10.00 – 17.00 Uhr (November bis April), 24. und 31. Dezember geschlossen, 25. und 26. Dezember sowie am 1. Januar ab 11.00 Uhr geöffnet
  • Wieviel: Erwachsene 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon (03834) 831220 oder Email info(at)pommersches-landesmuseum.de sowie weitere Informationen im Internet unter www.pommersches-landesmuseum.dee

Dom St. Nikolai

Dom St. Nikolai - Wahrzeichen und Kulturdenkmal der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald

Im Zentrum von Greifswald, in der Nähe des Marktplatzes, steht mit seinem prächtigen Schaugiebel der Dom St. Nikolai. Der imposante Westturm, der fast 100 Meter hoch ist, prägt das Stadtbild der Hanse- und Universitätsstadt. Die Kirche, die gleichzeitig als Universitätskirche der Ernst-Moritz-Arndt-Universität und als Bischofskirche dient, liegt an der Europäischen Route der Backsteingotik.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das imposante Gebäude, das 1280 erstmals urkundlich erwähnt wurde, mehrmals umfassend renoviert und restauriert. Bereits Ende des 14. Jahrhunderts wurde die dreischiffige Backsteinhalle zur Basilika umgebaut und vergrößert. Ungefähr aus dieser Zeit stammen auch der Chor (1411 erstmalig erwähnt) und das Turmmittelgeschoss. Der achteckige Aufsatz, der im 15. Jahrhundert errichtet wurde, stürzte zweimal ein. Umfassende Renovierungen erfolgten zwischen 1824 und 1833 unter dem Greifswalder Architekten und Maler Christian Johann Gottlieb Giese. Die Holzarbeiten führte ein Bruder des Malers Caspar David Friedrich, Christian Friedrich, aus. Von 1977 bis 1981 wurde die Kirche außensaniert, von 1982 bis 1989 der romantisch-klassizistische Innenraum mit einer Umgestaltung wiederhergestellt. Im November 2018 konnte schließlich eine fünfjährige Domsanierung abgeschlossen werden, unter anderem mit der finanziellen Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD).

Die neugotische Innenausstattung ist insgesamt sehenswert. Besonders erwähnenswert sind jedoch Wandmalereien aus der Spätgotik, unter anderem mit Themen zur Passion. Zu finden sind diese in den Einsatzkapellen.

Greifswald8Blick auf den Turm von St. Jakobi in der Greifswalder Altstadt (Fotoquelle: Clipdealer)

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: St. Nikolai, Domstraße 54, 17489 Greifswald
  • Wann: Mo - Sa 10.00 - 18.00, So 11.30 - 12.30 und 15.00 - 18.00 Uhr (Mai bis September) :: Mo - Sa 10.00 - 16.00 Uhr, So 11.30 - 15.00 Uhr (Oktober bis April)
  • Wieviel: kostenfrei, um Spenden für den Erhalt des Domes wird gebeten
  • Wer: mehr Infos auf der Internetseite www.dom-greifswald.de

Route der Norddeutschen Romantik

Themenradroute: Route der Norddeutschen Romantik

Am 18. April 2018 wird die "Route der Norddeutschen Romantik" eröffnet. Die Radroute, die von Greifswald nach Wolgast führt, ist 54 Kilometer lang und widmet sich dem Leben und Wirken der Romantiker Caspar David Friedrich, Friedrich August von Klinkowström, Karl Lappe und Philipp Otto Runge. Die Dichter, Maler und Pädagogen haben ihre Spuren in der Region hinterlassen und sollen nun für den Gast inmitten der unberührten Natur erlebbar sein. 

Dokumentiert wird das Wirken der Romantiker auf neun Infotafeln, die u.a. hier stationiert sind: am Geburtshaus Philipp Otto Runges, am Schloss Ludwigsburg oder am Pfarrhaus in Wusterhusen. Neben Hintergrundwissen zum künstlerischen und privaten Werdegang der vier Protagonisten gibt es außerdem Informationen zu weiteren Natur- und Kulturhighlights entlang der Route.

Wer die Route nicht allein erkunden möchte, kann sich einem ausgebildeten Kultur-Natur-Guide anschließen. Gäste, die vielleicht mit dem Zug kommen und kein Fahrrad dabei haben, können sich Fahrräder von UsedomRad leihen. Zudem gibt es eine Reihe an Übernachtungsmöglichkeiten und gastronomischen Einrichtungen, die auch eine mehrtägige Tour ermöglichen.

Greifswald3Die Klosterruine Eldena bei Greifswald (Foto: Marvin Siefke / pixelio.de)

Distanzen der Route:

  • Greifswald Zentrum – Greifswald Klosterruine Eldena: 5,5 Kilometer
  • Greifswald Klosterruine Eldena – Kemnitz: 6,1 Kilometer
  • Kemnitz – Ludwigsburg: 4,3 Kilometer
  • Ludwigsburg – Vierow: 7,3 Kilometer
  • Vierow – Seebad Lubmin: 4,3 Kilometer, alternativ über Hafen Vierow: 4,7 Kilometer
  • Seebad Lubmin – Wusterhusen: 2,3 Kilometer
  • Seebad Lubmin – Fischerdorf Freest: 8,4 Kilometer
  • Fischerdorf Freest – Wolgast Dreilindengrund: 11,8 Kilometer
  • Wolgast Dreilindengrund – Wolgast Hafen: 1,0 Kilometer
  • Wolgast Hafen – Wolgast Rungehaus: 0,1 Kilometer

Mehr Informationen gibt es hier: Route der Norddeutschen Romanitk

Heimattierpark Greifswald 

Heimattierpark Greifswald  - vom Wasserschwein bis zum Bennett-Känguru

100 verschiedene Tierarten zeigt der knapp vier Hektar große Heimattierpark der Hansestadt Greifswald – darunter Wasserschweine und Waschbären, Stachelschweine und Schneeeulen. Im Frühjahr lohnt ein Besuch, da Schafe, Kaninchen oder Ziegen ihren Nachwuchs erwarten bzw. schon haben. Besonders stolz sind die Tierpfleger über den neuesten Zugang im Heimattierpark: ein Bennett-Känguru. Das Tierbaby schaut zur Zeit jedoch nur sehr kurz aus dem Beutel der Mutter heraus. Das Tier ist etwa 25 Zentimeter groß; ausgewachsen wird es kniehoch. Diese Art der Kängurus ist ursprünglich in Tasmanien beheimatet.

Greifswald5Parkbewohner (Foto: Heimattierpark)

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Heimattierpark Hansestadt Greifswald e.V., Anlagen 3, 17489 Greifswald
  • Wann: täglich 10.00 - 16.00 Uhr (November – März), täglich 9.00 -17.00 Uhr (April und Oktober), täglich 9.00 - 18.00 Uhr (Mai - September)
  • Wieviel: Erwachsene 5,00 Euro, Kinder (ab 3 Jahre) 2,50 Euro, Rentner & Studenten 3,00 Euro, Hunde 1,00 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon (03834) 502279 oder Email info(at)tierpark-greifswald.de sowie mehr Infos im Internet unter www.tierpark-greifswald.de

Caspar-David-Friedrich-Zentrum

Caspar-David-Friedrich-Zentrum in der Alten Friedrichschen Seifensiederei

Caspar David Friedrich wurde 1774 in Greifswald geboren. Hier in der ehemaligen Werkstatt seines Vaters – der Alten Friedrichschen Seifensiederei – ist heute das Caspar-David-Friedrich-Zentrum untergebracht. Zahlreiche Informationen zum romantischen Maler und seinem Werk, zu seiner Familie und zu seiner Heimatregion werden den Besuchern nahe gebracht. Jährlich werden Exkursionen auf den Spuren Caspar David Friedrichs organisiert, wie zum Beispiel Segeltörns an Bord eines historischen Segelschiffes oder Ausflüge mit dem Fahrrad in die nähere und weitere Umgebung Greifswalds. So lassen sich die Motivstandorte aus nächster Nähe ausführlich erkunden und „erfühlen".

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: C.D.Friedrich-Zentrum, Lange Straße 57, 17489 Greifswald
  • Wann: Di - So 11.00 - 17.00 Uhr (Juni bis Oktober), Di - Sa 11.00 - 17.00 Uhr (November bis Mai)
  • Wieviel: Erwachsene 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon (03834) 776238 sowie mehr Infos im Internet unter www.caspar-david-friedrich-gesellschaft.de