Weisse Wiek Boltenhagen
Ferienresort auf der Halbinsel Tarnewitz mit Yachthafen, Restaurants, Badestrand ...
Sankt Anna Schären
Im Schärengarten von Östergötland
Langballigau
Idyllischer Ort an der Flensburger Förde mit Yachthafen, Badestrand, Wanderwegen ...
Bergs Slussar am Göta Kanal
Ausflugtipp - Schleusentreppen in Berg
Eckernförde
Charmantes Ostseebad an der Eckernförder Bucht ...
Mit dem Boot durch Schweden
Auf dem Göta Kanal von der schwedischen Westküste zur Ostküste
Fehmarnsundbrücke
Die Verbindung zur Insel Fehmarn ...
Schären bei Västervik
Mit dem Boot durch idyllische Landschaften
Grenaa
Hafenstadt am Kattegat auf der dänischen Halbinsel Djursland

Stralsund entdecken und erleben - Attraktionen und Sehenswürdigkeiten

Stralsund ist nich nur ein Tipp für einen City-Trip, die Hansestadt ist auch der ideale Ausgangspunkt, um die Küste der Ostsee in dieser Region zu entdecken. Über die Rügenbrücke ist es nur ein Katzensprung zur Insel Rügen, und auch der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft liegt direkt vor der Haustür. Die Altstadt von Stralsund wurde 2002 - neben der Altstadt von Wismar - als Kulturdenkmal in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Hierzu gibt es eine informative Ausstellung im sanierten Barockpalais, die über die Welterbestadt Stralsund und das Welterbeprogramm der UNESCO informiert. Doch am besten erkundet man die Altstadt zu Fuß - immer auf den Spuren norddeutscher Backsteingotik. Neben imposanten Kirchen und Klöstern finden BesucherInnen gepflegte Giebelhäuser oder das sehenswerte Rathausensemble, das Wahrzeichen Stralsunds. Viel besuchte Attraktionen sind auch die Standorte des Meeresmuseums - mit Meeresmuseum, Nautineum und Ozeaneum in Stralsund sowie dem Natureum in Prerow.

Ozeaneum

Ozeaneum Stralsund – Museum des Jahres 2010

Am 11. Juli 2008 eröffnete Bundeskanzlerin Angelika Merkel Norddeutschlands größten Museumsneubau, das Ozeaneum in Stralsund. Das Deutsche Meeresmuseum erhielt auf Stralsunds Hafeninsel mit dem Ozeaneum einen weiteren Standort und Publikumsmagneten. In den ersten vier Monaten nach der Eröffnung kamen 500.000 Besucher, um sich die Ausstellungen des Museumsneubaus anzusehen. Ungewöhnlich modern fügt sich der Neubau in das historische Hafenpanorama von Stralsund. Knapp vierzig riesige Meerwasseraquarien beschreiben die Reise durch die Unterwasserwelt der Ost- und Nordsee.

Stralsund2Der Stralsunder Hafen mit dem OZEANEUM (Foto: Johannes-Maria Schlorke / OZEANEUM Stralsund)

Die Entdeckungstour durch das Ostseeaquarium beginnt im Stralsunder Hafen, führt weiter durch die Boddengewässer, Seegraswiesen vorbei an Rügens Kreideküste bis hin zu Skandinaviens Schärengärten. Der Zuschauer erlebt die einzigartige Flora und Fauna der verschiedenen Meeresregionen und lernt neben bekannten Fischarten, wie Flunder und Plattfische, auch ungewöhnliche Wassertiere wie die Wollhandkrabbe, oder den vom Aussterben bedrohten Stör, bekannt als Lieferant der Delikatesse Kaviar, kennen.

Das Nordseeaquarium zeigt die Lebensräume der Nordsee, des Nordatlantiks und des Polarmeeres. Ein Tunnelaquarium präsentiert das Meer um die Felseninsel Helgoland, im Gezeitenbecken werden Ebbe und Flut simuliert, und ein Brandungsbecken zeigt, wie die Fische sich in der Brandung verhalten. Und mit 2,6 Millionen Litern Wasser ist das Schwarmfischbecken das größte Becken im Ozeaneum. Hier lebt ein Heringsschwarm wie im offenen Atlantik.

Die Erforschung und Nutzung der Meere wird in einer weiteren Ausstellung verdeutlicht. In der nachgebildeten Kabine eines Forschungstauchbootes kann eine Fahrt in die Tiefe mit erlebt werden. Im „Meer für Kinder“ können auch die jungen und jüngsten Besucher ihren Forscherdrang befriedigen. Spiel- und Erlebnisstationen bringen ihnen die Einzigartigkeit des Lebensraumes Meer näher.

In Zusammenarbeit mit Greenpeace entstand die Ausstellung „1:1 - Riesen der Meere“. In Originalgröße schweben in der 20 Meter hohen Halle über den Köpfen der Besucher unterschiedliche Wale, ein Blauwal mit einer Länge von 26 Metern ist das größte Exponat. Zu sehen sind weiterhin ein Schwertwal, ein Buckelwal mit Jungtier und ein abtauchender Pottwal im Kampf mit einem Riesenkalmar. Greenpeace möchte mit dieser Kooperation seine weltweiten Aktivitäten zum Schutz der Meere erweitern. Die Wale sind durch Klimawandel, Fischerei und die Verschmutzung der Meere bedroht, und durch die Präsentation möchte Greenpeace für diese einzigartigen Meeresgiganten werben und ihre Gefährdung für den Besucher bewusst machen.

Stralsund1Blick in die Dauerausstellung 1 : 1 Riesen der Meere (Foto: J.-M. Schlorke)

Die 7.000 Meerestiere leben in einer Umgebung, die ihrem natürlichen Lebensraum entspricht. Aktuelle wissenschaftliche Standards wurden bei den Haltungsbedingungen berücksichtigt. Bei der Aquariumstechnik, der Energieversorgung und der Auswahl der Baumaterialien wurden umweltfreundliche Konzepte realisiert.

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Ozeaneum, Hafenstraße 11, 18439 Stralsund
  • Wann: Mo – So 9.30 – 18.00 Uhr (Oktober – Mai), Mo – So 9.30 – 20.00 Uhr (Juni - September), 24. Dezember geschlossen, 31. Dezember 10.00 – 15.00 Uhr
  • Wer: Infos unter Fon Fon (03831) 2650610, Email info(at)ozeaneum.de, Internet www.ozeaneum.de

Kranichtanz

Naturschauspiel Kranichtanz im Frühjahr

Jedes Jahr im Frühjahr ist in Mecklenburg-Vorpommern ein besonderes Naturschauspiel zu sehen - die Balz der heimischen Graukraniche. An einem der bedeutendsten Kranich-Rastplätze Mitteleuropas – der Darß-Zingster Boddenkette und Rügen – haben Naturfreunde die Möglichkeit, die Kraniche beim so genannten Hochzeitstanz, der von hohen Sprüngen, hastigen Zickzackläufen, trompetenartigen Rufen und kräftigem Flügelschlagen begleitet wird, zu beobachten. Nicht selten werden dabei auch Pflanzenteile und kleine Steine in die Luft gewirbelt. Jährlich kommen mehr als 4200 Brutpaare, das entspricht fast 50 Prozent des deutschen Gesamtbestandes, nach Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem sind Tausende ihrer Artgenossen unterwegs, die in den geschützten Gebieten von Mecklenburg-Vorpommern rasten, um Kräfte für ihre Weiterreise nach Skandinavien und Osteuropa zu sammeln.

In Groß Mohrdorf - rund 15 Kilometer nordwestlich von Stralsund - befindet sich das NABU-Kranichzentrum. Im ganzjährig geöffneten Informationszentrum bekommen Besucherinnen und Besucher von erfahrenen Vogelbeobachtern tagesaktuelle Beobachtungstipps oder Informationen über das Verhalten der Tiere, auch können sie an geführten Exkursionen zu diversen Beobachtungsstationen in der Region teilnehmen.

KranichGraukraniche bei der Balz (Foto: TMV / Hardt)

Besonderer Schauplatz ist der barrierefreie Aussichtspunkt „Kranorama“ am Günzer See, der mit audiovisuellen Medien und Informationstafeln ausgestattet ist und von Kranichrangern betreut wird. Im Frühjahr kann hier der Kranichtanz auf dem angrenzenden Feld besonders gut beobachtet werden. Sie finden sich dort zu einer sogenannten Ablenkfütterung ein, die zum Schutz örtlicher Agrarflächen vorgenommen wird. Der Besuch ist für Privatpersonen kostenfrei, lediglich geführte Gruppen ab acht Personen beteiligen sich mit 2,00 Euro pro Person sowie Naturfotografen mit 5,00 Euro pro Person an den Fütterungskosten. Wer die  Kraniche noch dichter vor die Linse bekommen möchte, kann nach vorheriger Anmeldung beim Kranichzentrum bestimmte Fotohütten nutzen, die sich neben dem Kranorama befinden.

Infos für BesucherInnen:

  • Wann: Mo - So 10.00 Uhr - 16.00 Uhr (März bis Mai), Mo - Fr 10.00 - 16.00 Uhr (Juni und Juli), Mo - So 10.00 - 16.00 Uhr (August), Mo - So 9.30 - 17.30 Uhr (September und Oktober), Mo - Fr 10.00 - 16.00 Uhr (November)
  • Wo: NABU-Kranichzentrum, Lindenstraße 27, 18445 Groß Mohrdorf
  • Wieviel: Eintritt kostenfrei
  • Wer: Kontakt und Infos unter Fon +49 (0) 38323 80540, Email info(at)kraniche.de oder www.kraniche.de