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Die Segelyacht Outsider (Düsselboot) kehrte 2019 zurück in ihre rheinische Heimat

Segelyacht Outsider (Düsselboot) seit 2019 zurück in DeutschlandSegelyacht Outsider wieder in Deutschland (Foto: segel-bilder.de)Die Segelyacht Outsider (Jahrgang 1981) kehrte 2019 zurück in ihre Heimat. Unter anderem ist die Yacht auch bekannt als Düsselboot, die in den 80er Jahren Teilnehmerin des Admirals Cup war. Ein Segelfreund hat die Yacht in der Pirate Coast Marina im US-amerikanischen Portsmouth entdeckt und gekauft. Am 29. November 2019 erreichte sie wieder deutschen Boden in Bremerhaven. Von dort wurde sie nach Düsseldorf transportiert. In der Segelhalle 17 der boot Düsseldorf war die Yacht vom 18. - 26. Januar 2020 dort zu sehen.

Nach der Messe reiste sie in den Norden, wo sie in der Werft des Kieler Yachtclubs von jungen Bootsbauer*innen unter der Leitung der besten Bootsbauerin/des besten Bootsbauers 2019 wieder auf Vordermann gebracht und von Grund auf restauriert wird. Zukünftig sollen dann junge Seglerinnen und Segler auf der „Outsider“ mit einer neunköpfigen Crew für Regatten trainieren. Der Eigentümer gründet einen Outsider-Förderverein, um die Gelder für eine Restaurierung des Bootes zur Verfügung stellen zu können. Mitmachen sollen auch ehemalige Admiral‘s Cup-Teilnehmer, die auf der Düsselboot bzw. Outsider erfolgreich gesegelt sind.

Im Jahr 1980/81 wird die Segelyacht in Wedel bei Hamburg gebaut. Im Januar 1981 ist sie Stargast auf der boot Düsseldorf. Im Sommer desselben Jahres tritt sie unter dem Namen „Düsselboot“ (225 Punkte erreicht) beim Admiral‘s Cup an. Dort erreicht sie gemeinsam mit der „Pinta“ (225P) und der „Container“ (256P) einen hervorragenden 3. Platz. Zwei Jahre später erzielt sie als „Outsider“ (278P) mit der „Pinta“ (283P) und der „Sabina“ (286P) im Team Deutschland erstmals den Sieg bei dieser inoffiziellen Weltmeisterschaft im Hochseesegeln (Admiral’s Cup Hochseeregatta von 1957 bis 2003). Unter der Bezeichnung „Outsider“ (703P) ist sie auch bei ihrer dritten Teilnahme 1985 mit dem deutschen Team und den Yachten „Rubin“ (659P) und der „Diva 544P“ unter Skipper Michael „Schmiddel“ Schmidt siegreich. Sie galt als schnellstes Hochseerennboot ihrer Zeit.