Weisse Wiek Boltenhagen
Ferienresort auf der Halbinsel Tarnewitz mit Yachthafen, Restaurants, Badestrand ...
Sankt Anna Schären
Im Schärengarten von Östergötland
Langballigau
Idyllischer Ort an der Flensburger Förde mit Yachthafen, Badestrand, Wanderwegen ...
Bergs Slussar am Göta Kanal
Ausflugtipp - Schleusentreppen in Berg
Eckernförde
Charmantes Ostseebad an der Eckernförder Bucht ...
Mit dem Boot durch Schweden
Auf dem Göta Kanal von der schwedischen Westküste zur Ostküste
Fehmarnsundbrücke
Die Verbindung zur Insel Fehmarn ...
Schären bei Västervik
Mit dem Boot durch idyllische Landschaften
Grenaa
Hafenstadt am Kattegat auf der dänischen Halbinsel Djursland

Ostseedialoge - eine mehrsprachige Veranstaltungsreihe zur Literatur der Ostsee-Anrainerstaaten

Das Berliner Literaturprojekt auslandSprachen wird sich 2019 in der Veranstaltungsreihe Ostseedialoge intensiv und umfassend mit der Ostsee und den Literaturen ihrer 10 Länder auseinandersetzen. In Kooperation mit dem Forum Mare Balticum e.V. werden 10 Lesungen stattfinden, u.a. im Literaturhaus Berlin, im Literaturforum im Brecht-Haus, im Haus für Poesie, im ausland, dem Buchhändlerkeller und dem Grünen Salon. Zu bestimmten Schwerpunktthemen laden Autorinnen und Autoren aus Berlin Kolleginnen und Kollegen aus einem der Ostseestaaten zu einer gemeinsamen Lesung und Diskussion ein. Durch Interaktionen mit den Teilnehmenden aus Deutschland und den anderen Anrainerstaaten der Ostsee (Polen, Dänemark, Schweden, Lettland, Estland, Litauen, Russland, Finnland, Norwegen) soll nach einem gemeinsamen sozio-kulturellen Nenner gesucht werden.

Weitere Informationen zu den Ostseedialogen finden Sie hier: ausland-berlin.de

Ostseedialoge I

OSTSEEDIALOGE I - im Literaturhaus Berlin

es gibt nicht so viele orte auf dieser welt / es ist geradezu unmöglich sich nicht zu treffen. (Eugenijus Ališanka)

Der Büchnerpreisträger Jan Wagner entfaltet in seinem Lyrikband Australien eine Windrose, die uns in die Lage versetzt, auch ganz baltisch zu amalgamieren – und im dichterischen Austausch mit dem kosmopolitischen Reisenden Eugenijus Ališanka verrückt er tatsächlich manche Grenze. Wagners Gedicht Osten streift Szenen vor allem aus dem deutschen Osten und Polen und in Norden figurieren der Däne Morti Vizki (1963–2004), der finnische Nationaldichter Johan Ludvig Runeberg (1804–1877) und Kopernikus in Frauenburg. In den Jahren 2004-2005 begegneten sich Jan Wagner und Eugenijus Ališanka in Vilnius und Berlin. Als Sohn eines verbannten Litauers in Sibirien geboren, als Übersetzer Zbigniew Herberts, als meditativer Beobachter eines Lebens am Gefrierpunkt bricht Eugenijus Ališanka aus der nationalen Abschottung einer „meist unsichtbaren Literatur auf der Landkarte der Weltliteratur“ aus. Das Zwiegespräch beider Dichter über den Entwurf der eigenen Topografie in der jeweils fremden Stadt spricht von der Unbestimmtheit von Regionen und umreißt fließend Peripherien wie Provinzen. An der Ost-West-Scheide bewegen sich die beiden entlang der schwimmenden Grenze, wo die eingelegten / gurken wie kompaßrosen im essig schwebten (Jan Wagner). (Quelle: auslandSPRACHEN - Ostseedialoge)

Eventdaten auf einen Blick:

  • Wann: 1. März 2019, 19.30 Uhr
  • Wo: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin
  • Wieviel: Eintritt 7,00 Euro / ermäßigt 4,00 Euro
  • Wer: Jan Wagner (Berlin) - Eugenijus Ališanka (Vilnius) - Moderation Claudia Kramatschek

Ostseedialoge II

OSTSEEDIALOGE II - im Literaturforum Brecht-Haus

Über die Ostsee hinweg sprechen zwei Schwedinnen miteinander - getroffen haben sie sich nie, aber beide schreiben für die größte Tageszeitung Schwedens Dagens Nyheter. In einem Dialog, der 50 Jahre umspannt, mit Berlin als Ausgangspunkt und literarischer Plattform: was verbindet, was trennt deutsche und schwedische Literatur? Wie lebt es sich heute für eine junge schwedische Kritikerin in Berlin-Neukölln, sozusagen in einer Nische der schwedischen Literaturlandschaft? Was hat sich in der Beziehung der schwedischen Literatur und Kritik zur deutschen seit der Zeit um 1970 geändert, als Madeleine Gustafsson in West-Berlin Max Frisch und Uwe Johnson traf? Seit der Tagung der Gruppe 47 in Sigtuna 1964 und der Entdeckung Lars Gustafssons durch Hans Magnus Enzensberger ist der Lack des schwedischen Modells als Vorbild eines Wohlfahrtsstaats spürbar abgeblättert. Madeleine Gustafsson wurde als Übersetzerin zu Enzensbergers Stimme in Schweden, nicht nur für sein essayistisches Werk Ach Europa von 1987. Zuletzt kamen in der Außenwahrnehmung Schwedens die Turbulenzen um die Schwedische Akademie mit der Aussetzung des Nobelpreises 2018 hinzu. In die teils extern besetzte Jury für den Nobelpreis 2019 wurde auch die junge Rebecka Kärde berufen. Wie aber sind die Kontakte mit zeitgenössischen deutschen Autoren? Ein Rückblick auf die Zeit vor 50 Jahren im Dialog mit der heutigen Zeit. (Quelle: auslandSPRACHEN - Ostseedialoge)

Eventdaten auf einen Blick:

  • Wann: 5. April 2019, 20.00 Uhr
  • Wo: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin
  • Wieviel: Eintritt 5,00 Euro / ermäßigt 3,00 Euro
  • Wer: Rebecka Kärde (Berlin) – Madeleine Gustafsson (Stockholm) - Moderation Klaus-Jürgen Liedtke